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Aktuelles

Vorträge: Die monatlichen HV-Vorträge finden in der Regel um 19:00 Uhr im Vortragsraum, Stadtarchiv, Märkische Straße 14,  44135 Dortmund, statt. Eintritt frei

Dienstag, 27. Juni 2017, 18 Uhr, LWL-Industriemuseum, Zeche Zollern, Grubenweg 5, 44388 Dortmund-Bövinghausen

Arnold Maxwill : Straße, Siedlung, Hüttenwerk. Erich Grisar porträtiert

Dortmund und das Ruhrgebiet. Im Zentrum steht Grisars »Ruhrstadt« – neben der Europa-Reportage »Mit Kamera und Schreibmaschine« wohl sein wichtigstes Buchprojekt während der Weimarer Republik und zugleich der einzige Roman, den er während seiner Zeit als Fotograf verfasste. Grisar, der Beobachter, war auf Entdeckungsgängen in Dortmund und im Ruhrgebiet unterwegs: als Chronist und Emphatiker, als Journalist und Erzähler. Diesen Spuren lässt sich folgen.
Arnold     Maxwill,     1984     geboren,    lebt    und    arbeitet    als Literaturwissenschaftler   in   Dortmund.   Er   arbeitete  zwei  Jahre  am schriftstellerischen  Nachlass  Erich  Grisars und ist Herausgeber der drei Grisar-Romane     »Cäsar     9«     (2015),    »Ruhrstadt«    (2016)    und »HeinrichVolkmann« (2017).
Ein Vortrag im Begleitprogramm zur Ausstellung “Erich Grisar.
Ruhrgebietsfotografien 1928-1933″ in Kooperation mit dem Fritz Hüser Institut, der Fritz Hüser Gesellschaft und dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern

Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.30 Uhr, Studio B, Stadt- und Landesbibliothek, Max-von-der-Grün-Platz 1-3, 44137 Dortmund

Nora Bossong: Rotlicht

Alles begann mit dem roten Plüsch eines altmodischen Sexshops in Bremen. Als Kind traute sich Nora Bossong immer nur, ihn aus den Augenwinkeln zu betrachten. Als junge Frau aber wagt sie sich nun tief hinein in jene Geheimzone, in der Lust nackte Arbeit ist und unsere Leidenschaften und der Kapitalismus frontal aufeinanderprallen. Nora Bossong erkundet das Rotlichtmilieu, auch hier in Dortmund. Dabei trifft sie harmlose Studenten bei Dildo- Präsentationen und altersweise Pornoproduzenten. Sie steht in den letzten heruntergekommenen Sexkinos und am Nudelsalat-Buffet eines Swingerclubs. Sie befragt Frauen vom Strich und für „Verrichtungsboxen“ zuständige Verwaltungsangestellte. Was ist ihre eigene Rolle bei diesen wohlverwalteten Orgien? Mit funkelnder Beobachtungsgabe und essayistischer Eleganz erzählt Nora Bossong von einer Gesellschaft, die das Verruchte immer abwaschbarer gestaltet. Und stellt die Frage, warum eigentlich das alte plüschige Rotlichtmilieu genau wie seine modernen Entsprechungen die echte Wollust immer nur an den Mann bringen will – und niemals an die Frau.
Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Berlin, Leipzig und Rom Philosophie und Komparatistik. Zuletzt erschienen Schnelle Nummer (Hanser Box, 2014), 36,9 Grad (Roman, 2015) und Rotlicht (2017). Nora Bossong wurde unter anderem mit dem Peter-Huchel-Preis, dem Kunstpreis Berlin und dem Roswitha-Preis ausgezeichnet.
In Kooperation mit dem Fritz Hüser Institut, der Fritz Hüser Gesellschaft, der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund, den Freunden der Stadt- und Landesbibliothek Dortmund e.V., dem Historischen Verein für Dortmund und die Grafschaft Mark

Dienstag, 11. Juli 2017 – 19.00 Uhr, Schulte-Witten-Haus, Wittener Straße 3, Dortmund-Dorstfeld

Treffen des Arbeitskreises Archäologie und Denkmalpflege

Zur Vorbereitung des nächsten Rundgang-Flyers trifft sich der Arbeitskreis am Schulte-Witten-Haus in Dorstfeld.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen!