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Aktuelles

Vorträge: Die monatlichen HV-Vorträge finden in der Regel um 19:00 Uhr im Vortragsraum, Stadtarchiv, Märkische Straße 14,  44135 Dortmund, statt. Eintritt frei

21. Februar 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

Prof. Dr. Ernst Pieper (Potsdam):
Rosa Luxemburg. Ein Leben.

Rosa Luxemburg gehörte vielen Minderheiten an. Sie kam aus einem jüdischen Elternhaus, perfektionierte erst während ihres Studiums in Zürich die deutsche Sprache, fand dank einer Scheinehe in Deutschland ihre politische Heimat, war auf SPD-Parteitagen die einzige Frau mit Doktortitel und engagierte sich als rastlose Kämpferin für die europäische Arbeiterbewegung in nicht weniger als sieben verschiedenen sozialistischen Parteien.
Luxemburg kämpfte für die Diktatur des Proletariats, aber zugleich gegen den autoritären Zentralismus Lenins, weshalb sie auch die Gründung der Kommunistischen Internationale ablehnte. Ihre Revolutionstheorie, ihr Freiheitsbegriff und ihr unbedingter Internationalismus ließen sie zur Ikone des weltweiten Protests der 1968er-Bewegung werden. Ihr berühmter Satz „Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“ wurde eine Parole der Bürgerrechtler in der untergehenden DDR. In ihrer Gedanken- und Ideenwelt ist vieles zu finden, was auch heute, in einer Zeit des wieder erwachenden Nationalismus, anregend und wichtig ist. Der Eintritt ist frei.
Ernst Piper ist promovierter Historiker und Privatdozent an der Universität Potsdam. Er hat zahlreiche Aufsätze und Bücher veröffentlicht, darunter als Habilitation die Biografie „Alfred Rosenberg. Hitlers Chefideologe“ und die „Kurze Geschichte des Nationalsozialismus“. Zu Rosa Luxemburg veröffentlichte er 2018 die Biografie „Rosa Luxemburg. Ein Leben“.

28. Februar 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

Prof. Dr. Robert Gerwarth (Dublin):
Die größte aller Revolutionen. November 1918 und der Aufbruch in eine neue Zeit

Die deutsche Revolution von 1918 – sie gilt noch heute als gescheitert. Eine verpasste Chance, die den Weg zum Aufstieg der Nazis und zur Katastrophe ermöglichte. Doch ist dies nicht ein Fehlurteil? Nicht nur zerschlug die Revolution die autoritäre Monarchie der Hohenzollern, sie schuf auf erstaunlich unblutige Weise den ersten deutschen demokratischen Nationalstaat. Mit Blick auf die dramatischen Ereignisse zwischen den letzten Kriegsmonaten 1918 und dem Hitlerputsch 1923 wird klar, wie grundlegend und nachhaltig die Novemberrevolution Deutschland veränderte. Denn wer das Geschehen nur vom Ende her betrachtet, ignoriert, wie sehr die Zukunft damals offen war. Der Eintritt ist frei.
Robert Gerwarth hat Geschichte in Berlin studiert und in Oxford promoviert. Nach Stationen an den Universitäten Harvard und Princeton lehrt Gerwarth heute als Professor für Moderne Geschichte am University College in Dublin und ist Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien. Er ist Fellow der Royal Historical Society, Mitglied der Royal Irish Academy und Autor zahlreicher Publikationen.

21. März 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

Heiner Boehncke /Andreas Weißert:
Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen: Der abenteuerliche Simplicissimus

Vortrag und Lesung über den Roman des Dreißigjährigen Krieges

27. März 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

Prof. Dr. Ruprecht Wimmer (München):
Thomas Mann und der Kommunismus

Vortrag

16. Mai 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

Prof. Dr. Wolfgang Benz (Berlin):
Im Widerstand. Größe und Scheitern der Opposition gegen Hitler

Vortrag

06. Juni 2019, 19.00 Uhr – Stadtarchiv

PD Dr. Arne Karsten:
Der Untergang der Welt von gestern. Wien und die k. u. k. Monarchie 1911-1919

Vortrag