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Aktuelles

Die Vorträge finden, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, immer um 19.00 Uhr im Stadtarchiv Dortmund, Märkische Straße 14, 44135 Dortmund, statt. Der Vortragsraum befindet sich im Erdgeschoss und ist vom Foyer aus zugänglich. Für einen barrierefreien Zugang ist Sorge getragen.

29.Oktober 2019, 19 Uhr, Stadtarchiv

Dr. Johannes Willms (freier Publizist)
Der General
Charles de Gaulle und sein Jahrhundert

Charles de Gaulle hat der Geschichte Frankreichs stärker den Stempel aufgedrückt als jeder andere. Der Mann, der kompromisslos vom Londoner Exil aus das Freie Frankreich behauptete, seinem Land 1958 eine neue Verfassung gab und die Kolonien in die Unabhängigkeit entließ, hielt zugleich eisern an überlebten Ideen von grandeur fest, die Frankreichs Blick auf die Wirklichkeit verzerren. Johannes Willms zeigt in seiner Biographie Größe und Grenzen des Generals, der laut Umfragen 70 Prozent seiner Landsleute als größter Franzose aller Zeiten gilt.

7. November  2019,
18 Uhr, Institut für Zeitungsforschung,
Max-von-der-Grün-Platz 1-3 (StLB)
Dr. Astrid Blome (Dortmund)
1. Pressegespräch im Institut für Zeitungsforschung
Vorgeschichte der Wochenblätter

Im 1. Presse-Gespräch steht die Wissensorganisation in der Frühen Neuzeit im Mittelpunkt: Wie wurden in einer Großstadt des 17. Jahrhunderts Angebot und Nachfrage, Informations- und Wissenstransfer organisiert? Wie entstand aus einem großstädtischen Kommunikationssystem das lokale Wochenblatt? Vortrag und Gespräche stellen die Organisation des „Adresswesens“ vor, aus der sich die vielfältige Lokalpresse des 18. Jhs entwickelte. Begrenzte Teilnehmerzahl, Voranmeldung erbeten: zeitungsforschung.dortmund@stadtdo.de.

14. November  2019, 19 Uhr, Stadtarchiv
Prof. Dr. Marian Füssel (Universität Göttingen)
Der siebenjährige Krieg
Ein Weltkrieg im 18. Jahrhundert

Marian Füssel bietet eine knappe und faktenreiche, Darstellung der Geschichte des Siebenjährigen Krieges. Er nennt die Akteure, erläutert ihre Interessen und Koalitionen, besichtigt die Schauplätze in der Alten und der Neuen Welt, beschreibt den Verlauf bedeutender Schlachten und fasst die Ergebnisse des Siebenjährigen Krieges zusammen. Zudem skizziert er die Folgen dieses Krieges, ordnet ihn erinnerungsgeschichtlich ein und erhellt seine Deutungen.

21. November,  2019, 19 Uhr, Stadtarchiv
Prof. Dr. Winfried Nerdinger (TU München; i.R.)
Walter Gropius
Architekt der Moderne

Walter Gropius (1883 – 1969) ist als Gründer des Bauhauses, der einflussreichsten Kunstschule des 20. Jahrhunderts, und Architekt der Moderne weltberühmt. Winfried Nerdinger zeichnet versiert und kenntnisreich ein lebendiges, kritisch reflektiertes Porträt dieses wichtigen Wegbereiters und Lehrers, der den Aufbruch in die Moderne entscheidend prägte.

5. Dezember  2019, 19 Uhr, Stadtarchiv
Uwe von Seltmann (freier Publizist)
Es Brennt
Mordechai Gebirtig, Vater des jiddischen Liedes

Mordechai Gebirtig, auch der „Vater des jiddischen Liedes“ genannt, gilt als einer der wichtigsten Vertreter der jiddischen Dichtung. Er wurde 1942 im Krakauer Ghetto von den Nationalsozialisten ermordet.
Rund 170 seiner Gedichte und Lieder aber haben die Schoah überlebt. Heute wie damals sind sie ein bedeutendes Zeugnis jüdisch-europäischer Kultur. Gebirtigs bekanntestes Lied, S’brent (Es brennt), war während der NS-Zeit die inoffizielle Hymne jüdischer Widerstandskämpfer, heute wird es in Israel zu jedem Holocaust-Gedenktag angestimmt. „Es brennt“ ist die erste deutschsprachige Biografie Mordechai Gebirtigs – eine Pionierarbeit und ein Buch gegen das Vergessen.

11. Dezember  2019, 19 Uhr, Stadtarchiv
Dr. Markus Denkler
Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)
Kommission für Mundart- und Namenforschung
Dortmund -
Sprachliche Vielfalt in der Stadt  Westfalens
Dr. Markus Denkler wird den Band „Dortmund – Sprachliche Vielfalt in der Stadt“ vorstellen, der im vergangenen Jahr erschienen ist. Das Buch zeichnet ein Sprachporträt Dortmunds aus sprachwissenschaftlicher und sprachsoziologischer Sicht und lässt sich in vier thematische Bereiche gliedern: Beschreibung regionaler Sprachmerkmale, Sprachverwendung in der städtischen Erinnerungskultur (Namenwortschatz, Niederdeutsch), domänenspezifische Sprachverwendung und Kommunikation (Fußball, Kabarett, Verwaltungssprache) und Mehrsprachigkeit (Spracheinstellungen, visuelle Mehrsprachigkeit).