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Archäologische Spaziergänge

Treffen des Arbeitskreises “Archäologie und Denkmalpflege”

Der AK trifft sich regelmäßig am zweiten Dienstag eines ungeraden Monats. In 2017 finden die Treffen statt am:

10.01., 14.03., 09.05., 11.07., 12.09. und 14.11.

Der AK trifft sich an diesen Tagen um 19.00 Uhr im Adlerturm am Ostwall.

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Der Asenberg – Spaziergang

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Der Asenberg im Dortmunder Süden gehört zum Ortsteil Syburg. Eingezwängt zwischen dem Ebberg auf Schwerte-Westhofener Gebiet und dem dominanten Plateau des Syberges in Dortmund-Syburg nimmt man ihn kaum wahr. Doch seine Südseite mit den Adelshäusern Husen, seine Westseite mit der Naturbühne Hohensyburg, dem Tal des Syburger Dorfbaches und den in ihn mündenden Petersbach (Peters Siepen) als Trennung zum Syberg sowie das Tal des Mühlenbaches (auch Asenbergs Siepen, Westhofener Bach oder Ölbach genannt) auf der Ostseite mit der Husener Mühle zum angrenzenden Ebberg hin kennzeichnen ihn deutlich als eigenständiges topographisches Element. In Vergessenheit geraten ist seine Bedeutung als Lieferant für Sandsteine sowie Stein- und Holzkohlen. Diese Spuren wurden erst anlässlich der Vorbereitungen zu diesem archäologisch-historischen Spaziergang „wiederentdeckt“: Steinbrüche, Pingen (Einbruchstrichter) und Meilerplätze zeugen von einer regen Ausbeute, deren Zeitraum allerdings heute nur noch in Einzelfällen ermittelt werden kann.

Offen bleibt vorerst auch die Deutung des Bergnamens „Asenberg“. Die Bezeichnung steht mit Sicherheit in keinem Bezug zu dem gleichnamigen Göttergeschlecht, stammt doch dieser Kult aus Nord- und Osteuropa. Das mittelniederdeutsche Handbuch von August Lübben erklärt das Wort „asen“ mit „atzen, speisen“ und „im Schmutz herumwühlen“. Vielleicht lässt sich hier ein Hinweis auf die bergbauliche Nutzung des Berges fassen. Ein  archäologisch-historischer Spaziergang am Asenberg kann als Rundwanderung über die Syburger Dorfstraße und die Westhofener Straße vorgenommen werden. Allerdings ist der Streckenabschnitt über die Westhofener Straße stark befahren und ein Wechsel vom Waldweg zur Westhofener Straße nur über den südlichen Parkplatz der an der Westhofener Straße liegenden Gärtnerei möglich. Daher sollte man die Straße nur zu einem Abstecher zur Husener Mühle und zum Überwechseln in den „Archäologisch-historischen Spaziergang am Ebberg“ benutzen. Gut zu begehen sind die Syburger Dorfstraße und die Waldwege auf dem Asenberg zu den einzelnen Objekten des Spazierweges. Empfehlenswert ist auch die Wanderung auf der Trasse der alten Linie 4a der Hörder Kreisbahn. An der Syburger Dorfstraße, in Höhe der Gaststätte „Haus Weitkamp“, ist eine Ausdehnung des Weges zu den Denkmälern auf dem Syberg möglich. Hier befinden sich Parkplätze für den Beginn der Wanderung am Asenberg.

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Hombruch-Menglinghausen- Spaziergang

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Der heutige Ortsteil Hombruch im gleichnamigen Stadtbezirk wurde bis 1827 vom königlichen Domänenwald „Hombruch“ eingenommen. Er erstreckte sich zwischen der heutigen Eisenbahnlinie im Westen, der Stockumer Straße im Norden, der Lütgenholthauser Straße im Osten und dem Kirchhörder Bach im Süden. Nur am Waldrand standen einige Häuser, vor allem an der Stockumer Straße und an der Grotenbachstraße, wie auch zwei Mühlen am Grotenbach. Der wichtigste Waldweg – die heutige Harkortstraße – verband Renninghausen und den Lennhof in Menglinghausen.

Mit der Versteigerung des Waldes begann die Entwicklung zum heutigen Hombruch. Dörfliche Siedlungskerne der Umgebung waren Renninghausen, Brünninghausen, Kleinholthausen, Kirchhörde, Löttringhausen, Großholthausen, Kruckel, Persebeck, Menglinghausen, Salingen, Eichlinghofen sowie Großund Klein-Barop. Viele dieser Orte sind schon seit dem 13. Jahrhundert, Persebeck und Salingen sogar schon seit dem 9. Jahrhundert n. Chr. nachweisbar.

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